geschichte

Im Jahr 1492 wurde die Kunstmühle zum ersten Mal erwähnt. In dieser Zeit wurde das Getreide mit Mühlsteinen gemahlen, auch Göpel wurden verwendet.

Durch die Erfindung einer automatisierten Getreidemühle, des amerikanischen Erfinder Oliver Evans, wurde die schwere Arbeit abgelöst und die sogenannten Kunstmühle ist entstanden.

Während der Säkularisation wurde die Mühle verkauft. So ist sie seit 1835 im Besitz der Familie Stark und bekannt als die Kunstmühle Stark in Walting. Auch das gegenüberliegende Landgasthaus "Zur Mühle" gehörte dazu.

 

Um die Leistung der Mühle weiter zu steigern kam es zur ersten Begradigung:

1928 wurde das laufende Wasserrad durch eine Turbine ersetzt. Dazu wurde eine Wehranlage gebaut.

Gegen Ende des 2. Weltkrieges ist die Mühle, bis auf das Turbinenhaus, komplett abgebrannt. Im Jahr 1945, wurde sie wieder in Betrieb genommen.

Elf Jahre später wurde die zweite Francis-Turbine eingesetzt.

Bis zur Stilllegung der Getreidemühle im Jahr 1992 wurde Roggen- und Weizenmehl produziert. Ein Großteil der Erzeugnisse erhielt die Lebkuchenfirma Haeberlein in Nürnberg.

Vor ungefähr 25 Jahren musste die Brücke neugebaut werden, da sie durch eine Sprengung zerstört wurde.

 

Heute wird die Mühle von Maria Stark und ihren Enkeln betrieben.


Aktuelles Luftbild der Kunstmühle Stark

Aufnahme: Anfang/ Mitte des 19. Jahrhunderts


Quelle: © DOK, Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

Durch die Altmühlregulierung hat sich der Flussverlauf  komplett verändert. Nun steht seit der Regulierung eine Insel im Wasser. Doch dadurch wurde die Flussstärke maximiert, da der Fluss sich nicht mehr  aufteilen muss.